
Vortrag zur Mündlichen Abschlussprüfung
Thema
Evaluierung von Frameworks zur Herstellung von Rich Internet Applications
Studiengang
Medieninformatik Master
Fachbereich VI – Informatik und Medien
Betreuer: Christoph Stratmann
Gutachter: Prof. Dr. Henrik Tramberend
Rich Internet Application
- Anwendungsplattform ist das World Wide Web
- RIA als Ergebnis der Konvergenz von modernen Desktop-GUIs mit einem leistungsfähigen Benutzerinteraktionsmodell und den Vorzügen von Webanwendungen
- konzipiert auf komplexe Benutzeraktionen
- sind in der Regel nicht linear
- basieren mehr auf Ereignisse und Events
- Client wird stärker beansprucht
- Interaktion mit dem Benutzer
Client-Server-Architekturen

Laufzeitumgebung Webbrowser Browser dient als universelle Benutzerschnittstelle

Geschäftslogik auf der Clientseite mittels browserintegrierter Techniken sowie per Plug-Ins
Browserinterne Techniken erreichen den größtmöglichen Marktanteil: JavaScript-Frameworks
Erstellung einer RIA auf Basis der browserinternen Techniken beruht auf:
Die verstärkte Auslagerung von Anwendungslogik auf die Clientseite ließ eine Reihe verschiedener JavaScript-Frameworks entstehen.
- JavaScript + Ajax (Anwendungslogik, Event-Behandlung)
- XHTML (Strukturierung des Dokuments)
- Cascading Stylesheets (CSS) (Formatierung)
- DOM (Schnittstelle zur Struktur des Dokuments)
Die verstärkte Auslagerung von Anwendungslogik auf die Clientseite ließ eine Reihe verschiedener JavaScript-Frameworks entstehen.
- Verschiedene Browser implementieren JavaScript zum Teil anders
- JavaScript-Frameworks bieten eine strukturierte Schnittstelle für häufig benötige Aufgaben
- vereinfachen und vereinheitlichen den Einsatz von JavaScript
- Quellcode: Qualität steigt und Umfang sinkt
- Erweiterte Interaktion durch Frameworks (z.B. Slider, Color-Picker)
- Frameworks sind meist Open Source Software
Beliebte JavaScript-Frameworks: jQuery, Prototype, Yahoo! UI (YUI), Mootools und Dojo
Anforderungen:- Funktionsumfang - Kerntechniken für die RIA-Entwicklung
- DOM (API zur Manipulation der Webseitenelemente)
- Events (Ereignisbehandlung)
- Ajax (asynchrone Datenübertragung)
- Animationen (optische Features)
- Vorgefertigte User Interface Widgets (Datumswahl, Tabs, Dialog und Slider)
- Performance - Leistung einer Anwendung
- Bearbeitungsgeschwindigkeit (Methode zur Zeitmessung)
- Belastung des Clients (Ressourcenbedarf)
Ergebnis alle:
Ergebnis einzeln:
- Kombination aus Funktionsumfang, Ausführungsgeschwindigkeit und Ressourcenbedarf
- Alle fünf Vertreter bieten eine entwicklerfreundliche Abstraktion von JavaScript
- Einheitliche Methoden zur Verfügung für DOM, Events, Ajax und Animationen
Ergebnis einzeln:
- jQuery, Mootools und Prototype eher für Anwendungen, wo Clientcode selbst erstellt wird
- Dojo und YUI bieten dagegen eine Art Werkzeugkiste mit fertigen Elementen
- Dojo und YUI sind modular aufgebaut und laden benötigte Packages zur Laufzeit nach
- Dojo und YUI bieten viele vorgefertigte Widgets, bei den anderen eher als Plug-In von Drittanbietern
- API-Dokumentation ist bei jQuery und Mootools am besten gelungen
Quellcode dieses Vortrags: [Strg+U]
Skripts aus der Masterarbeit: periscope.de/master